Skunkfell braun

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Beschreibung

Das Fell des amerikanischen Stinktiers beziehungsweise des Skunks gehörte bis in die 1940er Jahre zu den wesentlichen Materialien der Pelzmode. In Deutschland ist das Skunkfell seit etwa um 1860 im Handel.

Der Handel unterscheidet zwischen Streifenskunks oder Kanadaskunks, den Fleckenskunks und den Zorrino oder Südamerikanischen Skunks, die zu den Ferkelskunks gehören. Die Skunks bewohnen den amerikanischen Kontinent vom Norden bis zum äußersten Süden in verschiedenen Arten, lediglich in Mittelamerika kommen sie nicht vor (ausgenommen der Haubenskunk in Teilen Mittelamerikas).[1]

Der Pelz wird in der Regel auch in der Einzahl als Skunks bezeichnet (der Skunks, die Skunkse, häufig deshalb auch das „Skunksfell“).

Länge ca. 70 cm.

Besonderes Kennzeichen der Streifenskunks ist die Rückenzeichnung, eine weiße bis gelbliche „Gabelung“, die in der Form und Ausdehnung stark variiert. Die Streifen sind, im Wesentlichen entsprechend dem Herkommen, kurz oder lang, schmal oder breit, meist zum Schweif hin auseinanderlaufend. Es gibt Felle, die bis auf einen weißen Scheitelfleck völlig schwarz sind und andererseits solche, die bis auf schmale schwarze Streifen fast vollständig weiß sind. Je unbedeutender die Gabelzeichnung war, desto wertvoller galt bei ansonsten gleicher Qualität das Fell. Die schönbehaarte Stelle zwischen den Gabeln wird von den Kürschnern als Medaillon bezeichnet

Skunkfelle haben meist eine gute Strapazierfähigkeit, ähnlich dem Waschbärfell. Der Haltbarkeitskoeffizient wurde anhand allgemeiner Erfahrung auf 50 bis 60 Prozent geschätzt.

Bei einer Einteilung der Pelztiere in die Haar-Feinheitsklassen seidig, fein, mittelfein, gröber und hart wird das Skunkhaar als mittelfein eingestuft.

 

Länge ca. 70 cm.